McDonald’s eröffnet morgen, am 8. Juli 2026, seinen ersten Standort in Großbeeren bei Berlin. Das neue Restaurant an der Zum Kiesberg 2 entstand auf einem Grundstück, das die Gemeinde Anfang des Jahres veräußert hatte. Zum Auftakt lädt der Franchisepartner von 12 bis 20 Uhr zur Familienfeier mit Kinderschminken, Hüpfburg und kostenlosen Snacks für alle Altersgruppen ein.
Großbeeren liegt südlich von Berlin im Landkreis Teltow-Fläming und zählt zu den wachstumsstärksten Gewerbestandorten der Hauptstadtregion. Im Januar 2026 verkaufte die Gemeinde zwei jeweils 5.000 m² große Gewerbeflächen über das Düsseldorfer Immobilienunternehmen Aengevelt: ein Areal für ein Logistikprojekt, das andere für ein McDonald’s-Restaurant. Mit der Eröffnung am 8. Juli schließt das Franchise-Unternehmen die Entwicklungsphase des Standorts ab und bringt die Marke erstmals nach Großbeeren.

Aus Gemeindeverkauf zum Neubau: wie der Standort Zum Kiesberg entstand
Das Areal an der Zum Kiesberg 2 kam nicht durch klassische Mietverhandlungen auf den Markt. Die Gemeinde Großbeeren selbst initiierte den Verkauf, Aengevelt vermittelte den Abschluss im Januar 2026. Mit 5.000 m² Fläche bietet der Standort deutlich mehr Spielraum als viele innerstädtische Restaurantlagen — und das ohne die typischen Mietpreisrisiken einer Citylage.
Das Franchise-Modell von McDonald’s lässt Franchisenehmer:innen die Wahl: Immobilien kaufen oder pachten. Ein direkter Grundstückserwerb bringt langfristige Planungssicherheit und schützt vor Mieterhöhungen. Für Standorte in Gewerbegebieten, wo Flächen verfügbarer und preiswerter sind als in der Innenstadt, ist dieses Modell für Franchisepartner:innen besonders attraktiv.
Grundstücksfläche des neuen McDonald’s an der Zum Kiesberg 2 in Großbeeren, erworben im Januar 2026 über das Immobilienunternehmen Aengevelt. (Quelle: Thomas Daily)

Großbeeren als Standort: Logistikgürtel trifft Berliner Speckgürtel
Großbeeren ist vor allem als Logistikstandort bekannt. Zahlreiche Distributionszentren siedelten sich südlich von Berlin an, angezogen durch direkte Autobahnanbindung über die A10 und vergleichsweise niedrige Grundstückspreise. Das tägliche Pendleraufkommen und die Fahrzeugfrequenz auf den Ausfallstraßen liefern genau das Kundenprofil, auf das McDonald’s bei seiner Standortauswahl abzielt: mobil, zeitorientiert, regelmäßig unterwegs.
Bisher fehlte in diesem Korridor ein McDonald’s-Restaurant. Der Neubau an der Zum Kiesberg 2 schließt diese Lücke direkt an einer stark befahrenen Verkehrsachse, ohne die Kostenlast einer Innenstadtfläche.
Familienprogramm zum Auftakt: was am 8. Juli in Großbeeren geplant ist
Von 12 bis 20 Uhr empfängt das neue Restaurant am Eröffnungstag Familien mit einem Vollprogramm: Kinderschminken, eine große Hüpfburg, frisches Popcorn und Zuckerwatte. McDonald’s Deutschland greift bei Neueröffnungen regelmäßig auf dieses Format zurück, um Laufkundschaft anzusprechen und den Bekanntheitsgrad im direkten Einzugsgebiet rasch aufzubauen.
„Endlich ist es soweit – wir feiern die Eröffnung unseres neuen McDonald’s Restaurants in Großbeeren und laden Sie herzlich ein, diesen besonderen Tag gemeinsam mit uns zu erleben!”, schreibt McDonald’s Potsdam/Brandenburg auf der offiziellen Facebook-Seite des Unternehmens.
Gut zu wissen :
Die Eröffnungsfeier findet am 8. Juli 2026 von 12 bis 20 Uhr statt. Adresse: Zum Kiesberg 2, 14979 Großbeeren. Das Event ist öffentlich und für alle Altersgruppen offen.
McDonald’s im Berliner Umland: weiterer Ausbau des Franchise-Netzwerks
Mit Großbeeren verstärkt McDonald’s seine Präsenz in Brandenburg. In den zurückliegenden Wochen eröffnete das Netzwerk bereits neue Standorte in Herongen am 30. Juni und in Singen am 7. Juli. Alle drei Neueröffnungen zeigen, dass das Unternehmen auch abseits der Metropolen in wachstumsstarken Gewerberegionen aktiv bleibt und das Franchise-Netz gezielt verdichtet.
Franchiseinteressierte, die selbst einen McDonald’s-Standort erschließen möchten, können sich über das offizielle Bewerbungsverfahren auf der Unternehmenswebsite informieren. Regionen im Brandenburger Umland mit noch geringer Restaurantdichte könnten mittelfristig für weitere Standortvergaben infrage kommen. Die Entwicklung in Großbeeren liefert dafür ein konkretes Beispiel: von der Gemeindefläche zum eröffneten Restaurant in weniger als sechs Monaten.











