Die Münchner Gustoso Gruppe bringt ihre Pizza-Franchise-Marke 60 seconds to napoli an einen zweiten Kölner Standort, in den Mediapark. Hinter der Eröffnung steht ein Multi-Brand-Franchisegeber mit über 220 Restaurants in fünf Ländern. Für Kandidat:innen sind die Konditionen der Gruppe der interessantere Teil der Meldung.
Gegründet 2015 in München von Dr. Theodor Ackbarow gemeinsam mit AUCTUS Capital Partners, betreibt die Gustoso Gruppe heute nach eigenen Angaben über 220 Restaurants in fünf Ländern und weist einen Systemumsatz von mehr als 315 Millionen Euro aus. Zum Portfolio zählen 60 seconds to napoli, Cotidiano, Ciao Bella, Ruff’s Burger, Burgermeister,
‘t Zusje und New York Slice Club. Der neue Standort liegt Im Mediapark 5 und ergänzt das bestehende Restaurant am Kölner Heumarkt.
Köln Mediapark: zweiter Standort plus saisonale Winterwelt
Das Restaurant im Mediapark wird nicht nur als Ganzjahresbetrieb geführt. 60 seconds to napoli listet für den Standort zusätzlich eine eigene Winterwelt mit beheizten Iglus. Dieses Doppelformat fährt die Marke bereits in Düsseldorf, Freiburg, Hamburg, Kiel, Konstanz, Wuppertal, Graz und Linz.
Damit verlängert die Marke die Saison an frequenzstarken Plätzen, statt im Winter Außenfläche zu verlieren. Insgesamt weist die Marke rund 37 Standorte in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz aus, mehrere davon noch als „coming soon“.
Was Gustoso als Franchisegeber von Flächen erwartet
Die Gruppe veröffentlicht ihre Standortanforderungen markenscharf, was in der Systemgastronomie selten ist. Für 60 seconds to napoli gelten Flächen von 400 bis 900 Quadratmetern in urbanem Umfeld, mit hoher Frequenz, guter Sichtbarkeit und verpflichtender Außenfläche.
Die kleineren Marken der Gruppe brauchen deutlich weniger: Ruff’s Burger und Burgermeister kommen mit 80 bis 200 Quadratmetern aus, Cotidiano mit 200 bis 350. Die Expansion steuert Gustoso zentral und datenbasiert, unter anderem über White-Spot-Analysen zur Identifikation von Potenzialregionen.
Die Konditionen am Beispiel Cotidiano
Die belastbarsten Zahlen zur Partnerschaft veröffentlicht die Gruppe für ihre Marke Cotidiano, gegründet 2012. Die Eintrittsgebühr liegt bei 35.000 Euro, die laufende Franchisegebühr bei 6 % des Nettoumsatzes. Erwartet werden 100.000 bis 250.000 Euro Eigenkapital pro Restaurant bei einer Gesamtinvestition von 300.000 bis 750.000 Euro.
Eintrittsgebühr und laufende Gebühr bei Cotidiano
Dazu 100.000 bis 250.000 Euro Eigenkapital pro Restaurant und eine Gesamtinvestition von 300.000 bis 750.000 Euro. (Quelle: Cotidiano, 2026)
Cotidiano sucht ausdrücklich Partner:innen, die das Konzept in einer Stadt oder ganzen Region führen. Köln steht dabei auf der Liste der gesuchten Standorte, neben Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Berlin und weiteren.
Ein Franchisegeber, der den Systemcheck sucht
Cotidiano ist zertifiziertes Vollmitglied im Deutschen Franchiseverband und hat den Systemcheck absolviert, bei dem bestehende Partner:innen das System bewerten.
Zu beobachten sind nun zwei Dinge: ob die Gruppe den Systemcheck wie angekündigt auf weitere Marken ausdehnt, und wie schnell nach Amsterdam, Rotterdam, Zürich, Graz und Linz die nächsten Auslandsstandorte folgen. Wer eine passende Fläche oder Interesse an einer Partnerschaft hat, findet die markenspezifischen Anforderungen direkt bei der Gruppe. Weitere Netzentwicklungen verfolgen wir in unserem Nachrichtenbereich zur Franchise-Branche.











