Das niederländische Restaurant-Konzept Zusje eröffnet heute seinen zweiten deutschen Standort im Düsseldorfer Andreas Quartier. Rund 40 Lokale in Europa werden durch ein Zusammenspiel aus Franchise-Restaurants– und Eigenbetrieben geführt. Seit 2013 setzt Zusje auf sein Franchise-System und bringt mit über 1,8 Millionen Gästen pro Jahr das Konzept des entschleunigten Miteinanders nun auch ins Rheinland. Ein weiteres Zeichen für die wachsende Bedeutung internationaler Franchise-Konzepte auf dem deutschen Markt.
Deutschland ist für Zusje kein Zufallsmarkt: Im Februar 2026 eröffnete das erste deutsche Restaurant in Aachen – bewusst gewählt als Grenzstadt mit Nähe zu den Benelux-Ländern, wo das Netzwerk seit Jahrzehnten etabliert ist. Düsseldorf folgt als zweite Station und zugleich als erster Standort in einer deutschen Millionenmetropole. Das Restaurant an der Mühlenstraße 32 öffnet heute, am 31. Juli 2026, um 12:00 Uhr.
Andreas Quartier: ein Standort mit Signalwirkung
Die Wahl des Standorts ist kein Zufall. Das Andreas Quartier in der Düsseldorfer Innenstadt zählt zu den renommiertesten gemischt genutzten Immobilien der Stadt: Büros, hochwertige Wohnungen, Gastronomie und Einzelhandel auf engem Raum. Die Laufkundschaft ist kaufkräftig und international, die Nachbarschaft aus angrenzenden Unternehmen belebt das Mittagsgeschäft.
Für ein Konzept wie Zusje, das auf geteilte Gerichte und eine entspannte Tischkultur setzt, ist diese Mischung ideal. Der Standort signalisiert auch: Das Netzwerk positioniert sich im gehobenen Gastronomiesegment, nicht als Massenkonzept.
Gut zu wissen:
Zusje Düsseldorf befindet sich im Andreas Quartier, Mühlenstraße 32, Düsseldorf. Eröffnung: heute, 31. Juli 2026, ab 12:00 Uhr.

Teilen statt einzeln bestellen: das Zusje-Konzept
Zusje setzt auf ein Essensformat, das in Deutschland noch Seltenheitswert hat. Gerichte kommen in kleinen Portionen auf den Tisch und werden am liebsten geteilt, in jeder gewünschten Reihenfolge, ohne Zeitdruck. Kein fixer Dreigangmenü-Rhythmus, kein Kellner, der schon das Dessert empfiehlt, während der Hauptgang noch warm ist. Das Modell erinnert an mediterrane Tischkultur, ist aber als modernes Gastronomieformat konsequent weiterentwickelt worden.
Gründer Peter Smits perfektioniert diesen Ansatz seit 1998 in den Niederlanden. Seine Überzeugung dahinter:
Europäisches Netzwerk mit deutschem Ehrgeiz
Das Zusje-Netzwerk wächst seit Jahren kontinuierlich in seinem Heimatmarkt. Mit dem Schritt nach Deutschland nimmt Peter Smits einen der größten Gastronomiemärkte Europas ins Visier. Die Zahlen aus den Niederlanden unterstreichen das Potenzial des Konzepts:
Gäste besuchen das Zusje-Netzwerk jährlich in den Niederlanden. Das Konzept ist tief in der Alltagskultur verwurzelt und zählt heute über 40 aktive Standorte. (Quelle: Tageskarte.io, Juli 2026)

Deutschland bietet mit seinen urbanen Milieus, einer wachsenden Nachfrage nach authentischen Restauranterfahrungen und einer Gastroszene im Wandel einen vergleichbaren Nährboden. Aachen hat gezeigt, dass das Konzept in Deutschland ankommt. Düsseldorf ist der Beweis, dass die Expansion Tempo aufnimmt.
Düsseldorf als Sprungbrett: was kommt als Nächstes?
Ob weitere deutsche Städte auf der Zusje-Karte folgen, hat das Unternehmen bislang nicht offiziell kommuniziert. Doch der Rhythmus spricht für sich: Von der ersten Eröffnung in Aachen im Februar bis zur Düsseldorfer Premiere im Juli liegen weniger als sechs Monate. Für ein Netzwerk dieser Größe ist das ein zügiges Tempo.
Für Investor:innen und Gastronom:innen, die an einem ausgereiften europäischen Konzept mit klarer Markenidentität interessiert sind, lohnt es sich, die weitere Entwicklung von Zusje in Deutschland im Blick zu behalten. Die Ergebnisse der beiden Standorte bis Ende 2026 werden darüber entscheiden, in welchem Maßstab das Netzwerk hierzulande weiterwächst.











