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Repar’Stores nimmt Deutschland ins Visier: Franchise-Netzwerk sieht großes Potenzial im Service-Markt

2 Min. Lesezeit
repar rollladen: jalousien reparatur und modernisierung
Copyright Logo: Repar’Stores

Mit einer klaren Expansionsstrategie richtet Repar’Stores den Blick verstärkt auf den deutschen Markt. Die französische Franchise-Marke, spezialisiert auf Reparatur und Modernisierung von Rollläden und Sonnenschutzsystemen, will ihre Präsenz in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich ausbauen.

Angeführt wird die Expansion von Isabelle Bernardot, die seit Oktober 2025 als Generaldirektorin die internationale Entwicklung des Franchise-Systems vorantreibt.

Erste Standorte bereits in Deutschland aktiv

Derzeit ist Repar’Stores mit zwei Servicefahrzeugen im Raum Stuttgart vertreten. Deutschland gilt für das Unternehmen als strategischer Wachstumsmarkt im Franchise-Bereich, auch wenn sich die Rahmenbedingungen von denen in Frankreich unterscheiden.

Laut Isabelle Bernardot ist die Nachfrage nach Reparatur- und Wartungsservices für Rollläden und Markisen grundsätzlich vorhanden. Allerdings sei die Motorisierung von Rollläden in Deutschland deutlich weniger verbreitet als auf dem französischen Heimatmarkt. Dadurch falle der durchschnittliche Auftragswert aktuell geringer aus.

Trotzdem sieht das Franchise-System langfristig attraktive Marktchancen – insbesondere im Bereich Reparatur, Modernisierung und Nachrüstung bestehender Anlagen.

Franchise-Modell mit geringem Eigenkapital

Das Konzept von Repar’Stores basiert auf einem vergleichsweise schlanken Geschäftsmodell. Für den Einstieg kalkuliert das Unternehmen mit einer Gesamtinvestition von rund 50.000 Euro. Der notwendige Eigenkapitalanteil liegt dabei lediglich zwischen 5.000 und 10.000 Euro Eigenkapital.

Gesucht werden vor allem:

  • handwerklich versierte Unternehmer,
  • Quereinsteiger mit technischem Verständnis,
  • serviceorientierte Gründer,
  • sowie Franchise-Interessenten mit Unternehmergeist.

Die Franchise-Zentrale bezeichnet das Geschäftsmodell als „leicht, profitabel und skalierbar“. Gerade im Service- und Reparatur-Franchise sieht das Unternehmen weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial.

Nachhaltigkeit als zusätzlicher Wachstumstreiber

Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist der Fokus auf Reparatur statt Austausch. Kunden sollen bestehende Rollläden, Markisen oder Sonnenschutzsysteme instand setzen lassen, anstatt komplette Anlagen zu ersetzen.

Dieses Modell trifft auch in Deutschland auf einen wachsenden Trend:

  • steigendes Nachhaltigkeitsbewusstsein,
  • höhere Sensibilität für Kosten,
  • sowie der Wunsch nach längerer Produktnutzung.

Umfassende Unterstützung für Franchise-Partner

Um neue Franchise-Nehmer beim Aufbau ihres Geschäfts zu begleiten, stellt Repar’Stores umfangreiche Unterstützung bereit:

  • branchenspezifische Softwarelösungen,
  • technische Hotline, S
  • chulungsprogramme,
  • zentrale Einkaufsstrukturen,
  • sowie Marketing- und Digitalmaßnahmen.

Besonders hervor hebt das Unternehmen seine schnelle Ersatzteillogistik sowie die vergleichsweise niedrige Franchise-Gebühr von 4 Prozent.

Deutschland bleibt strategischer Schlüsselmarkt

Während Repar’Stores bereits in Belgien, Luxemburg und Spanien aktiv ist, spielt Deutschland für die internationale Expansion eine zentrale Rolle.

Mit dem wachsenden Markt für Reparatur- und Modernisierungsdienstleistungen, dem zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit sowie einem weiterhin fragmentierten Handwerkssektor sieht das Unternehmen gute Chancen, das Netzwerk mittelfristig deutlich auszubauen.

Besonders für Gründer und Quereinsteiger könnte das Modell von Repar’Stores damit zu einer attraktiven Möglichkeit werden, im Bereich technisches Franchise und Handwerks-Franchise Fuß zu fassen.

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