Die Dönerkette Mangal x LP10 von Lukas Podolski will bis 2030 weltweit 1.000 Filialen betreiben und treibt ihr Wachstum mit einem klar skalierbaren Franchise-Modell konsequent voran. Für angehende Gastronom bedeutet das ein erprobtes Konzept mit einem Weltmeister als Aushängeschild, klar definierten Einstiegskonditionen und einem durchschnittlichen Filialumsatz von 1,2 Millionen Euro.
Den Anfang machte 2018 eine erste Filiale am Kölner Chlodwigplatz. Heute zählt das Franchiseunternehmen Mangal x LP10 mehr als 50 Standorte, unter anderem im niederländischen Rotterdam und im polnischen Zabrze. Geführt wird die Marke von Podolski und seinem Geschäftspartner Metin Dag. Die Franchise-Expansion steuert die Lukndag GmbH mit Sitz in Köln und entwickelt das Franchise-Modell im In- und Ausland kontinuierlich weiter. Nach Angaben des Manager Magazins erzielte die Holding 2025 einen Umsatz von 50 Millionen Euro – ein Plus von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Mangal x LP10: Was Franchisepartner:innen für eine Filiale zahlen
Wer eine Mangal-Filiale eröffnen möchte, zahlt nach Angaben der Lukndag GmbH zunächst eine Eintrittsgebühr von 50.000 Euro. Danach fällt eine laufende Gebühr von 2.500 Euro pro Monat an.
Im Gegenzug erhalten Partner:innen Zugang zu zentralem Einkauf, Marketing und regelmäßigen Schulungen. Läuft der Laden erst einmal, rechnet das Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 1,2 Millionen Euro pro Standort.
Durchschnittlicher Jahresumsatz, den eine etablierte Mangal-Filiale laut Lukndag GmbH erzielt. (Quelle: Manager Magazin)

Vom Kölner Imbiss zur geplanten Weltmarke
Die Lukndag GmbH soll den Poldi-Döner laut Manager Magazin „zur Weltmarke machen”. Geschäftsführer ist Marco Schepers, der die Franchise-Expansion von Köln aus steuert.
Die Zahlen geben dem Kurs recht. Bereits 2024 erwirtschaftete die Holding einen Jahresüberschuss von 300.000 Euro. Ein Jahr später lag der Gewinn nach Abzug aller Kosten im Millionenbereich, bei einem Umsatz von 50 Millionen Euro. Seit 2022 ist Mangal als Franchisesystem für externe Partner:innen geöffnet.
Das Wachstum stützt sich nicht allein auf die Restaurants. Tiefkühlprodukte, Saucen und Getränke wie Ayran verkauft die Marke inzwischen auch über den Lebensmittelhandel. Diese zweite Erlösquelle macht das System für Franchisepartner:innen planbarer und stärkt die Bekanntheit der Marke über die Gastronomie hinaus.
Gut zu wissen:
Mangal startete 2018 mit einer Filiale am Kölner Chlodwigplatz und öffnete sich 2022 als Franchisesystem. Im selben Jahr zeichnete Lieferando die Kette als bestes Dönerrestaurant Deutschlands aus.
Bis 2030: 1.000 Filialen und die Milliarden-Schwelle
Das erklärte Ziel ist ambitioniert. Bis 2030 will das Unternehmen mit Hilfe von Franchisepartner:innen weltweit 1.000 Mangal-Filialen betreiben.
„Bleibt es beim bisherigen Umsatzschnitt je Laden, würde der Poldi-Döner dann weltweit mehr als eine Milliarde Euro Umsatz und die Dönerpioniere wirklich reich machen”, schreibt das Manager Magazin. Geschäftsführer Schepers rechnet in diesem Szenario mit einem zweistelligen Millionenbetrag, der Jahr für Jahr als Gewinn übrig bleibt.
Was die Expansion für Gründer:innen bedeutet
Für angehende Unternehmer:innen ist Mangal ein vergleichsweise junges, aber schnell wachsendes System. Der Schwerpunkt liegt bislang auf Nordrhein-Westfalen und dem Rheinland, mit Standorten von Bonn über Düsseldorf bis Wuppertal sowie ersten Filialen im Ausland.
Wer einsteigen will, sollte gastronomische Erfahrung, kaufmännisches Geschick und Kenntnis des lokalen Markts mitbringen. Interessierte können sich direkt bei der Lukndag GmbH melden, um freie Gebiete und Standorte in ihrer Region zu prüfen. Ob die Marke ihr Tempo bis 2030 hält, dürfte vor allem davon abhängen, wie schnell sie geeignete Partner:innen außerhalb ihrer Kölner Heimat findet.











