Der Werkstatt- und Reifenspezialist Euromaster gewinnt 16 neue Franchise-Partner in Deutschland und Österreich. Treiber des Wachstums ist nach Unternehmensangaben die Digitalisierung zentraler Werkstattprozesse. Für gründungsinteressierte Betriebe wird das digitale Versprechen zum Argument, sich einem Franchise-Netzwerk anzuschließen.
Euromaster baut sein Netz weiter aus. In den vergangenen Wochen schlossen sich 16 neue Partner dem Franchise-Modell in Deutschland und Österreich an. Den Ausschlag gibt nach Angaben des Unternehmens vor allem die fortschreitende Digitalisierung im Werkstattalltag.
Digitale Prozesse als Wachstumsmotor
Für Euromaster ist die Technik das entscheidende Verkaufsargument im Wettbewerb um neue Betriebe. Digitale Werkzeuge sollen Abläufe beschleunigen und Personal entlasten.
Das trifft einen wunden Punkt vieler Werkstätten. Der Fachkräftemangel zwingt Betriebe dazu, mehr Aufträge mit weniger Personal abzuwickeln. Ein Netzwerk, das fertige digitale Lösungen mitbringt, nimmt einzelnen Inhaber:innen die teure und aufwendige Eigenentwicklung ab.
Elf neue Standorte in Deutschland, drei in Österreich
Zwischen Juni und September starten in Deutschland 11 neue Franchise-Partner mit insgesamt 13 Standorten. Darunter sind der Frachtspezialist Berthold in Zwickau, Kfz-Service Hansen in Düren und AMS Reese in Regensburg.
Hinzu kommen Mehrfachstandorte wie Kfz-Technik Schuhmann oder AWK Autowerkstatt Kienberger. Weitere Betriebe sind TCS in Bretten, Auto Louis in Kirchheim unter Teck und Banana Wheels in Rosbach vor der Höhe.
Auch in Österreich wächst das Netz. Mit Auto Aigner in Gresten, dem Autohaus Erdberg in Wien und Pro Tyres in Hard schließen sich drei zusätzliche Betriebe an.
Auffällig ist die Bandbreite der Neuzugänge. Vom spezialisierten Reifen- und Felgenhandel über klassische Kfz-Werkstätten bis hin zu Mehrfachstandorten reicht das Spektrum. Das Franchise-Modell spricht damit ganz unterschiedliche Betriebsgrößen an, vom Einzelstandort bis zum regionalen Verbund.
Gut zu wissen:
Euromaster bündelt im Franchise selbstständige Werkstätten unter einer gemeinsamen Marke. Die Partnerbetriebe bleiben eigenständige Unternehmer:innen, profitieren aber von einheitlichen Prozessen, gemeinsamem Einkauf und der zentral entwickelten Werkstattsoftware.
Reifeneinlagerung im Mittelpunkt der Strategie
Ein Schwerpunkt liegt auf der Reifeneinlagerung. Mit der Weiterentwicklung des Systems „TopM by Euromaster” sollen Betriebe ihre Abläufe deutlich effizienter gestalten.
Der Prozess reicht vom Etikettendruck samt QR-Code über das automatische Auslesen von Reifendaten und Profiltiefe bis zur Rückführung der Informationen ins Warenwirtschaftssystem. Ziel ist, bislang manuelle Arbeitsschritte weitgehend zu automatisieren.
Die Reifeneinlagerung ist für Werkstätten ein verlässliches Saisongeschäft mit wiederkehrenden Umsätzen. Wer diesen Bereich digital und platzsparend organisiert, gewinnt Kapazität für andere Aufträge. Genau solche Standards machen ein Franchise-System für selbstständige Werkstätten attraktiv.
Was der Ausbau für Werkstattgründer:innen bedeutet
Für Euromaster ist das Franchise-Modell ein zentrales Instrument, um die Marktpräsenz auszubauen und zugleich einheitliche Prozess- und Qualitätsstandards zu sichern. Neben Reifen, Autoservice und Autoglas rückt die Digitalisierung dabei zunehmend in den Fokus.
„Flexibilität und Innovation sind für uns zentrale Erfolgsfaktoren. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Partner für unser Franchise-Modell entscheiden”, so Markus Popp, One Network Director Euromaster Deutschland und Österreich. Werkstattinhaber:innen, die über einen Anschluss nachdenken, können bei Euromaster die Konditionen und die Gebietsverfügbarkeit in ihrer Region prüfen.











