Moderatorin und Influencerin Cathy Hummels eröffnet in München ihr eigenes Studio unter der internationalen Reformer-Pilates-Marke Club Pilates. Statt allein zu starten, setzt die Münchnerin auf ein erprobtes Franchise-System mit weltweit rund 1.400 Studios. Ihr Fall zeigt, wie eine bekannte Franchise-Marke Quereinsteiger:innen den Einstieg ins Fitnessgeschäft erleichtern kann.
Cathy Hummels macht aus ihrem Lieblingssport ein Geschäft. Auf Instagram kündigte die Münchnerin an, ein eigenes Reformer-Pilates-Studio zu eröffnen, und zwar als Partnerin der US-Marke Club Pilates. Weltweit zählt das Netzwerk rund 1.400 Studios, sechs davon stehen bereits in Deutschland. Mit Hummels soll nun ein Standort in München hinzukommen. Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest, aktuell sucht sie nach Lage und Gebäude.chner Lokalredaktion auf Basis des Instagram-Beitrags von Cathy Hummels.
Cathy Hummels: vom Lieblingssport zum eigenen Studio
Reformer-Pilates begleitet Cathy Hummels seit Jahren. Beim Training geht es dabei nicht nur auf die Matte, sondern auf ein spezielles Gerät, den sogenannten Reformer. Hollywood-Größen wie Julia Roberts und Jennifer Aniston schwören auf diese Trainingsform, die zuletzt auch in deutschen Großstädten an Beliebtheit gewonnen hat.
Vor einigen Jahren sei die Idee zum eigenen Studio nur ein Gedanke gewesen, schreibt Hummels. Inzwischen arbeitet sie konkret an der Umsetzung. Den Schritt komplett im Alleingang zu wagen, habe ihr aber Respekt eingeflößt, da sie nicht aus der Fitnessbranche kommt.
Warum Hummels auf Club Pilates statt auf einen Alleingang setzt
Genau hier kommt das Franchise-Modell ins Spiel. Statt ein eigenes Konzept von Grund auf zu entwickeln, schließt sich Hummels einem bestehenden Netzwerk an. Sie übernimmt damit eine erprobte Marke, ein fertiges Studiokonzept und die Trainingsstandards von Club Pilates, während sie das unternehmerische Risiko als Franchisepartnerin trägt.
Für Quereinsteiger:innen ist das ein typischer Vorteil des Franchisings: Branchenfremde profitieren von Schulungen, Einkaufsstrukturen und Markenbekanntheit. In Deutschland gilt zugleich, dass es kein eigenes Franchise-Gesetz gibt. Der Franchisegeber muss Kandidat:innen jedoch rechtzeitig vor Vertragsabschluss umfassend informieren, geregelt über die vorvertragliche Aufklärungspflicht nach BGB.
Club Pilates in Deutschland: Reformer-Boom und Master-Franchise
Club Pilates gehört zur US-Gruppe Xponential Fitness und zählt zu den führenden Boutique-Fitness-Marken im Reformer-Pilates-Segment. Das erste deutsche Studio öffnete im Mai 2023 in Frankfurt-Bornheim. Seither treibt die LifeFit Group als Master-Franchisepartner den Rollout in wirtschaftsstarken Ballungsräumen voran.
Dass die Marke auch im deutschen Franchising angekommen ist, zeigte sich zuletzt prominent. Bei den Franchise Awards 2026 wurde Isabelle Hessel von Club Pilates Kaiserslautern als beste Franchisegründerin ausgezeichnet.
München als nächster Standort: Was noch offen ist
Konkrete Eckdaten zum Münchner Studio fehlen bislang. Weder Eröffnungstermin noch Adresse oder Kurspreise stehen fest, da Hummels noch nach einer passenden Fläche sucht. Einen Anhaltspunkt liefern die bestehenden deutschen Studios: Dort kostet eine Mitgliedschaft je nach Tarif zwischen 119 Euro im Monat für viermal Training und 239 Euro im Monat für unbegrenztes Training.
kostet eine Monatsmitgliedschaft in den bestehenden Club-Pilates-Studios in Deutschland, je nach Trainingsumfang. (Quelle: t-online München)

Für expansionswillige Unternehmer:innen lohnt der Blick auf den weiteren Rollout. Findet das Reformer-Konzept auch in München Anklang, dürften weitere Gebiete folgen. Wer selbst über einen Einstieg nachdenkt, sollte Gesamtinvestition, Gebietsschutz und die Konditionen des Franchise-Vertrags früh klären und die Wirtschaftlichkeit am konkreten Standort durchrechnen.











