Die Franchise-Kette Haus des Döners hat am 18. Juni 2026 ihre erste Filiale in Stuttgart eröffnet und Hunderte Gäste mit einem Döner zum Eröffnungspreis von nur einem Cent angelockt. Mit 225 Standorten in Deutschland baut die nach eigenen Angaben größte Döner-Franchise-Kette des Landes ihr Netz weiter aus und liefert ein Lehrstück für expansionswillige Partner:innen.
Am Donnerstag, den 18. Juni 2026, ging in Stuttgart-Bad Cannstatt der neue Standort in der Daimlerstraße an den Start – ein Beispiel dafür, wie sich heute selbst das Vorhaben, einen Dönerladen zu eröffnen, in ein aufmerksamkeitsstarkes Event verwandeln lässt. Schon zur Eröffnung um 14 Uhr bildete sich trotz rund 35 Grad eine lange Schlange bis zum Cannstatter Bahnhof. Der Grund: 1.500 Döner gingen zum symbolischen Preis von einem Cent über den Tresen. Nach der Eröffnungsaktion kostet der Döner regulär 8,50 Euro.
Haus des Döners: Ein-Cent-Aktion macht aus der Eröffnung ein Event
Haus des Döners versteht es, aus einer Filialeröffnung ein Stadtgespräch zu machen. Der Ein-Cent-Döner ist kein Zufall, sondern Teil einer Marketingmechanik, die gezielt auf Reichweite setzt.
Die Kette spielt ihre Eröffnungen über kurze, humorvolle Reels auf Instagram und TikTok aus und erreicht damit vor allem ein junges Publikum. Das Ergebnis in Bad Cannstatt: ein voller Vorplatz und ein medienwirksamer Start, der die Marke über die Region hinaus sichtbar macht.
Gut zu wissen:
Eröffnungsaktionen wie der Ein-Cent-Döner erzeugen Laufkundschaft und organische Social-Media-Reichweite zugleich. Für Franchise-Partner:innen ist das ein planbarer, von der Zentrale gesteuerter Anschub für die ersten Wochen.
Berliner Soßen und Markenkultur als Wiedererkennungswert
Im Zentrum des Konzepts stehen die in Berlin entwickelten Spezialsoßen, intern „Berliner Soßen“ genannt. Sie sollen dem Produkt einen unverwechselbaren Geschmack geben und den Wiedererkennungswert der Marke sichern.
Das Unternehmen betont neben dem Produkt die enge Zusammenarbeit im Netzwerk. „Gleichzeitig verstehen wir uns nicht nur als Marke, sondern auch als große Familie: Die enge Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung zwischen Zentrale, Franchisepartnern und Mitarbeitenden ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur“, teilt Haus des Döners mit. Genau diese Standardisierung von Rezeptur, Auftritt und Partnerbetreuung macht ein Franchise-System skalierbar.
225 Standorte: Marktführer in einem riesigen Segment
Nach eigenen Angaben ist Haus des Döners mit 225 Standorten in Deutschland und rund 290 weltweit die größte Döner-Franchise-Kette des Landes. Das Ziel: traditionelle Dönerkultur mit einem einheitlichen Markenkonzept und festen Qualitätsstandards verbinden.
So viele Filialen betreibt Haus des Döners nach eigenen Angaben in Deutschland, dazu rund 290 weltweit.

Das Umfeld ist gewaltig. In Deutschland zählt der Markt über 30.000 Dönerlokale, mehr als alle klassischen Burger-Ketten zusammen. Jährlich werden hierzulande rund 400 Millionen Döner verzehrt. In diesem stark fragmentierten Segment ist ein einheitlich auftretendes Franchise-System die Ausnahme, was den Expansionsspielraum für die Marke erklärt.
Der Reiz für angehende Partner:innen liegt genau hier. Wo viele Imbisse als Einzelbetriebe arbeiten, bietet ein System wie Haus des Döners einen bekannten Markennamen, eine zentrale Marketingsteuerung und erprobte Abläufe. Das senkt das Gründungsrisiko und verkürzt den Weg vom Mietvertrag zur ersten verkauften Portion.
Was die Eröffnung für künftige Partner:innen bedeutet
Der Start in Stuttgart zeigt, wie die Kette neue Märkte erschließt: mit einem aufmerksamkeitsstarken Opening, klaren Prozessen und einer jungen Zielgruppe im Blick.
Für Gründer:innen, die in der Systemgastronomie einsteigen wollen, ist Bad Cannstatt ein konkretes Anschauungsbeispiel. Wer eine Filiale in seiner Region prüfen möchte, kann sich direkt an die Zentrale wenden, um die Verfügbarkeit von Gebieten zu klären.
Der nächste Gradmesser sind die kommenden Eröffnungen. Sie zeigen, ob die Kette ihr Tempo hält und ob sich das Erfolgsrezept aus günstigem Auftakt, klarer Markenführung und Social-Media-Reichweite auch in weiteren Städten wiederholen lässt.











