Bierothek
Finanzplan
Eigenkapital
Der Betrag, den Sie benötigen, um die erforderlichen Kredite zu erhalten.
Gesamtinvestition
Investitionssumme für den Projektstart inkl. Gebühren (12.500 €)
Das Konzept
Die Bierothek® ist ein spezialisiertes Einzelhandelskonzept für Bier und Bierspezialitäten. Das Unternehmen mit Sitz in Bamberg konzentriert sich auf ein kuratiertes Sortiment aus fränkischen, deutschen und internationalen Bieren, insbesondere Craft Beer. In den stationären Fachgeschäften werden laut Unternehmensangaben mehr als 300 verschiedene Bierspezialitäten angeboten. Neben dem Verkauf gehören Bierseminare und Verkostungen zum Konzept.
Das Geschäftsmodell verbindet stationären Fachhandel mit E-Commerce. Franchisepartner profitieren von zentraler Beschaffung, Zugang zu exklusiven Bierspezialitäten, Unterstützung bei Standortsuche und Finanzierung sowie Marketing- und Schulungsleistungen. Zusätzlich betreibt die Bierothek® einen Online-Marktplatz, über den Brauereien ihre Produkte direkt online anbieten können.
Für potenzielle Franchisenehmer ist allerdings die aktuelle Restrukturierung relevant: Im April 2026 teilte die Bierothek® mit, dass der stationäre Bierfachhandel unter dem veränderten Konsumverhalten unter Druck geraten sei und sich die Zahl der unabhängigen Franchise-Filialen von 17 auf vier reduziert habe. Der Schwerpunkt soll deshalb stärker auf dem europaweiten Onlinegeschäft liegen.

FAQ
Wie viel Eigenkapital benötige ich für eine Bierothek®?
Nach dem aktuell auf Franchiseportal veröffentlichten Profil ist ein Einstieg bereits mit 0 € Eigenkapital vorgesehen. Das Konzept kalkuliert mit bis zu 35.000 € Fremdkapital und einer Gesamtinvestition von mindestens 35.000 €. Damit ist die aktuelle veröffentlichte Einstiegshürde deutlich niedriger als in älteren Bierothek-Unterlagen.
Die Angaben sollten allerdings vor Vertragsabschluss direkt mit der Bierothek® abgeglichen werden. Eine ältere offizielle Franchiseunterlage nennt noch 50.000 € Eigenkapital und 50.000 € Gesamtinvestition. Aufgrund der Restrukturierung 2026 ist deshalb die aktuelle individuelle Investitionsplanung entscheidend.
Welche Franchisegebühren fallen an?
Die aktuelle Franchiseportal-Angabe sieht eine Lizenzgebühr von 5 %, mindestens jedoch 500 € pro Monat, vor. Eine zusätzliche Marketinggebühr wird aktuell nicht ausgewiesen. Die einmalige Eintrittsgebühr beginnt bei 12.500 €.
In einer älteren Bierothek-Franchiseunterlage wurden ebenfalls 5 % Franchisegebühr genannt, dort allerdings ausdrücklich als Prozentsatz vom Netto-Umsatz. Die aktuelle Vertragsdefinition sollte daher vor einer wirtschaftlichen Kalkulation direkt beim Franchisegeber bestätigt werden.
Welche Voraussetzungen sollte ein Franchisenehmer mitbringen?
Bierbegeisterung steht bei der Bierothek® ausdrücklich im Vordergrund. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen unternehmerisches Denken, eine selbstständige Arbeitsweise und Freude am Verkauf. Gastronomische Ausbildung ist für das Fachhandelskonzept nicht der zentrale Punkt; wichtiger sind Produktinteresse, Verkaufsorientierung und unternehmerische Fähigkeiten.
Franchisepartner erhalten Unterstützung unter anderem bei Standortsuche und Standortanalyse, Finanzierung, Einrichtung, Marketing, Einkauf sowie durch Schulungen. Zu den genannten Schulungsthemen gehören beispielsweise Produktwissen, Verkauf, Unternehmensführung, Buchhaltung und Finanzen.
Wie viele Bierothek®-Filialen gibt es?
Hier sollte man unbedingt den aktuellen Stand 2026 verwenden und nicht einfach die ältere Zahl von 17 übernehmen. Die Bierothek® erklärt in ihrer Restrukturierungsmitteilung vom April 2026, dass sich die Zahl der unabhängigen Franchise-Filialen von 17 auf vier reduziert hat. Die aktuelle Website führt als stationäre Filialen Bamberg, München, Nürnberg und Stuttgart.
Für eine Franchise-Datenbank würde ich daher 4 Franchise-Filialen / stationäre Standorte als aktuellen Wert hinterlegen und „17“ lediglich als historischen Höchststand bzw. ältere Systemgröße dokumentieren.
Wie hoch ist der durchschnittliche Jahresumsatz einer Bierothek®?
Ein belastbarer aktueller Durchschnittsjahresumsatz je Franchisebetrieb ist öffentlich nicht ausgewiesen. Deshalb sollte hier keine aus der Zahl der Filialen oder aus dem Unternehmensumsatz errechnete Zahl als „durchschnittlicher Franchisenehmer-Umsatz“ verwendet werden.
Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Restrukturierung wichtig: Die Bierothek® hat 2026 selbst erklärt, dass sich die stationären Franchiseaktivitäten stark reduziert haben und das Unternehmen sein Geschäftsmodell stärker auf den Onlinehandel ausrichtet. Die Umsatzsituation eines bestehenden Standorts dürfte daher stark von Standort, Sortiment und der jeweiligen Betriebsstruktur abhängen.
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