ABACCO’S STEAKHOUSE
Finanzplan
Eigenkapital
Der Betrag, den Sie benötigen, um die erforderlichen Kredite zu erhalten.
Gesamtinvestition
Investitionssumme für den Projektstart inkl. Gebühren (45.000 €)
Das Konzept
ABACCO’S STEAKHOUSE ist ein Steakhouse-Konzept mit Schweizer Wurzeln, das auf hochwertige Steaks und ein besonderes Zubereitungserlebnis setzt. Das Fleisch wird den Gästen auf einem rund 400 °C heißen Stein serviert und am Tisch nach dem gewünschten Gargrad selbst fertig zubereitet. Zum Angebot gehören unter anderem US-Prime-Steaks und argentinische Premium-Steaks. Das Unternehmen legt nach eigenen Angaben Wert auf nachvollziehbare Herkunft und bezieht ausgewählte Steaks direkt von Züchtern in Nebraska und Argentinien.
Das Konzept wurde in Deutschland ab 2014 als Franchise-System aufgebaut. Gründer ist der Schweizer Unternehmer Eddy Fehr. Laut dem Fachmagazin foodservice kombiniert ABACCO’S US-Steakhouse-Kultur mit einem standardisierten Systemgastronomie-Konzept und zählte 2025 insgesamt 14 Standorte in Deutschland und Österreich. 2024 eröffnete zudem ein neuer Standort in Aachen; 2025 kam ein Flagship-Standort in Mannheim hinzu.
Für Franchise-Partner bietet ABACCO’S zwei Modelle an: ein Pacht-Modell, bei dem der Franchisegeber einen Großteil der Anfangsinvestitionen übernimmt, und ein Joint-Venture-Modell, bei dem der Partner als Gesellschafter beteiligt ist. Der aktuelle Franchise-Fragebogen bestätigt beide Partnerschaftsmodelle.

FAQ
Wie viel Eigenkapital benötigt man für ein ABACCO’S STEAKHOUSE?
Für eine Partnerschaft mit ABACCO’S STEAKHOUSE wird laut den veröffentlichten Franchise-Konditionen Eigenkapital ab 15.000 € benötigt. Die Gesamtinvestition wird mit 80.000 bis 150.000 € angegeben. Die Finanzierung setzt sich je nach Modell aus Eigen- und Fremdkapital beziehungsweise der Beteiligung des Franchisegebers zusammen.
Der vergleichsweise niedrige Einstieg ist vor allem im Zusammenhang mit dem Pacht-Modell zu sehen. Hier übernimmt ABACCO’S nach eigenen Franchiseangaben den Großteil der Anfangsinvestitionen, während der Partner das Restaurant als Pächter führt.
Beim Joint-Venture-Modell wird dagegen eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. ABACCO’S hält dabei laut den veröffentlichten Angaben mindestens 51 % der Gesellschaft. Interessenten sollten daher vor Vertragsabschluss genau prüfen, welches Modell und welcher individuelle Kapitalbedarf für den vorgesehenen Standort gelten.
Wie hoch sind die Franchise- und Marketinggebühren?
Die veröffentlichten Franchise-Konditionen sehen eine Lizenzgebühr von 5 % vor. Zusätzlich fällt eine Marketinggebühr von 3 % des Netto-Umsatzes an. Damit ergeben sich auf Basis der veröffentlichten Angaben insgesamt 8 % umsatzabhängige laufende Gebühren.
Die 5-%-Lizenzgebühr wird auch durch den veröffentlichten Jahresabschluss der ABACCO’S STEAKHOUSE Deutschland Betriebs GmbH & Co. KG bestätigt. Dort wird für das Franchiseverhältnis eine Bemessungsgrundlage von 5 % der Umsatzerlöse genannt.
Die öffentlich zugängliche Franchiseübersicht wurde allerdings bereits 2023 aktualisiert. Für ein aktuelles Franchiseprofil würde ich deshalb ergänzen, dass die Konditionen vor einer Bewerbung direkt mit ABACCO’S bestätigt werden sollten.
Welche Franchise-Modelle bietet ABACCO’S an?
ABACCO’S bietet zwei unterschiedliche Modelle für Partner an: das Pacht-Modell und das Joint-Venture-Modell. Beim Pacht-Modell übernimmt ABACCO’S den Großteil der Anfangsinvestitionen. Der Partner übernimmt anschließend den Betrieb des Restaurants als Pächter.
Beim Joint Venture wird eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Laut den veröffentlichten Franchiseinformationen hält ABACCO’S dabei mindestens 51 % der Gesellschaft. Der Partner ist somit gleichzeitig Gesellschafter und operativ beziehungsweise unternehmerisch am Standort beteiligt.
Der aktuelle Bewerbungsbogen von ABACCO’S bestätigt, dass Bewerber zwischen Joint Venture und Pacht-Modell wählen können. Damit handelt es sich nicht um ein ausschließlich klassisches Franchise-Modell mit identischen Investitionsbedingungen für alle Partner.
Welche Voraussetzungen sollten Franchise-Partner mitbringen?
ABACCO’S richtet sich laut den veröffentlichten Franchiseinformationen insbesondere an Unternehmer mit Führungserfahrung, Management-Know-how, Branchenkenntnissen und kaufmännischer Vorbildung. Das Unternehmen beschreibt Engagement und Identifikation mit der Marke und dem Qualitätsanspruch ebenfalls als wichtige Voraussetzungen.
Der aktuelle Bewerbungsbogen fragt unter anderem nach der bisherigen Selbstständigkeit, Franchiseerfahrung und gastronomischen Erfahrung des Bewerbers. Außerdem wird abgefragt, ob der künftige Partner seine volle Arbeitszeit in die Zusammenarbeit mit ABACCO’S investieren wird.
Für das Profil würde ich deshalb nicht formulieren, dass ABACCO’S ausdrücklich für Quereinsteiger ohne Gastronomieerfahrung konzipiert ist. Die öffentlich verfügbaren Informationen sprechen vielmehr für einen Partner, der unternehmerische und idealerweise gastronomische Führungserfahrung mitbringt.
Wie viele ABACCO’S-Steakhäuser gibt es?
Laut foodservice verfügte ABACCO’S 2025 über 14 Standorte in Deutschland und Österreich. Die Marke ist damit neben Deutschland auch in Österreich vertreten und hat ihr Standortnetz in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut.
Zu den deutschen Standorten gehören unter anderem Köln, Düsseldorf, Heilbronn, Augsburg, Frankfurt, München und Ulm. Im Oktober 2024 eröffnete ABACCO’S ein Restaurant in Aachen. 2025 kam ein neuer Flagship-Standort in Mannheim hinzu.
Die Expansion erfolgt dabei sowohl über eigene beziehungsweise betriebsgesellschaftliche Strukturen als auch über das Franchise- und Partnerschaftsmodell. Für potenzielle Franchisenehmer ist deshalb entscheidend, vor einer Bewerbung zu klären, welche Regionen aktuell für neue Partner verfügbar sind.
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