Die US-Marke Slim Chickens siehtPotenzial für mehr als 100 Franchise- Restaurants in Deutschland. Nach dem Start in Berlin und am Flughafen Düsseldorf will die Kette großflächig ausrollen. Für Franchise-Interessierte und Flächenanbieter:innen stellt sich damit die Frage, wo die Marke als Nächstes eröffnet und welche Betreiber sie dafür sucht.
Gegründet 2003 in Fayetteville im US-Bundesstaat Arkansas, zählt Slim Chickens heute mehr als 300 Restaurants, die meisten in Großbritannien und im Nahen Osten. In Deutschland gibt es bislang zwei Standorte: Berlin-Mitte seit 2024 und den Flugsteig C am Flughafen Düsseldorf seit Juni 2026. Beide betreibt die Verkehrsgastronomie-Spezialistin Casualfood. Das Fachportal food-service meldete die Ausbaupläne am 21. Oktober 2026 exklusiv.
Flughafen Düsseldorf: Der Testfall für Tempo und Qualität
Das Restaurant am Flugsteig C misst rund 120 Quadratmeter und bietet 70 Sitzplätze. Gäste bestellen an Self-Order-Terminals oder per App, das verkürzt die Wartezeit. Auf der Karte stehen Chicken Tenders, Crispy Wings, Sandwiches, Wraps, Salate und elf Dips.
Für Casualfood ist es der zweite deutsche Standort mit der Marke, für Slim Chickens der erste an einem kommerziellen Flughafen in Deutschland. Die Gerichte werden laut Casualfood für jeden Gast frisch zubereitet.
Auch der Flughafen sieht die Marke als Gewinn: Anja Dauser, Head of Commercial bei der Flughafen Düsseldorf GmbH, ordnet die Eröffnung in die Strategie ein, das Gastronomieangebot internationaler und vielfältiger zu machen.
Franchise als Wachstumsmotor: Boparan und Casualfood als Partner
Slim Chickens wächst vor allem über Franchise. Größter internationaler Partner ist die Boparan Restaurant Group, die seit dem Markteintritt in Großbritannien 2018 mit der Marke arbeitet. Nach der Düsseldorfer Eröffnung betreibt Boparan laut Meininger 81 Standorte in Großbritannien, Europa und dem Nahen Osten.
In Deutschland setzt die Marke mit Casualfood auf einen Betreiber, der Flughäfen und Verkehrslagen kennt. Konditionen für weitere deutsche Partner nennen die Quellen nicht.
Die Eröffnung in Düsseldorf schließt zudem eine Reihe neuer Gastronomiestandorte im Terminal ab. Für die kommende Wintersaison sind laut Tageskarte weitere Konzepte am Flughafen geplant.
Restaurants hält die Marke in Deutschland für möglich. Aktuell sind es zwei. (Quelle: food-service)

Mehr als 100 Restaurants: Was das Ziel für den Markt bedeutet
Der Sprung von zwei auf mehr als 100 Standorte entspräche dem Fünfzigfachen des heutigen Netzes. In den kommenden zwölf Monaten sind laut Meininger „etliche weitere Eröffnungen“ geplant. Wo sie liegen, ist öffentlich nicht bekannt.
Welche Standorttypen die Marke künftig bevorzugt, hat sie nicht veröffentlicht. Der Flughafen steht für hohe Frequenz, Einkaufszentren und Innenstadtlagen gelten in der Systemgastronomie als klassische Wachstumsflächen
Was Interessierte jetzt tun können
Wer als Franchisepartner:in oder Flächenanbieter:in an Slim Chickens interessiert ist, sollte direkt beim Unternehmen erfragen, welche Gebiete offen sind und welche Voraussetzungen gelten. Investitionssumme und Gebühren nennen die Quellen nicht.
Zu beobachten sind in den kommenden Monaten die nächsten Standortankündigungen und die Frage, ob neben Casualfood weitere Betreiber hinzukommen.











