CALL A PIZZA
Finanzplan
Eigenkapital
Der Betrag, den Sie benötigen, um die erforderlichen Kredite zu erhalten.
Gesamtinvestition
Investitionssumme für den Projektstart inkl. Gebühren (20.000 €)
Das Konzept
ALL A PIZZA ist ein deutsches Franchiseunternehmen im Bereich Pizza-Lieferdienste. Die Marke ist seit 1984 am Markt und gehört zu den frühen Anbietern organisierter Pizza-Zustellung in Deutschland. Das Sortiment umfasst neben Pizza auch Pasta, Burger, Salate und Fingerfood. Das Geschäftsmodell konzentriert sich auf die Zubereitung und schnelle Auslieferung von Speisen an Privat- und Geschäftskunden. Bestellungen erfolgen über digitale Kanäle und weitere Bestellmöglichkeiten des jeweiligen Standorts.
Das Unternehmen expandiert über Franchisepartner, die eigenständig einen Store betreiben und dabei auf ein etabliertes System zurückgreifen. CALL A PIZZA unterstützt seine Partner unter anderem bei der Standortanalyse, Finanzierungsplanung, Ladeneinrichtung, Schulung, Beschaffung und Vermarktung. Zum System gehören außerdem standardisierte Arbeitsabläufe, zentrale Marketingmaßnahmen, digitale Schulungsmaterialien und ein Netzwerk regionaler Ansprechpartner. Ein wesentliches Element ist das exklusive Liefergebiet, das den lokalen Markt eines Stores abgrenzt.
Das Franchise richtet sich an unternehmerisch denkende Personen, die ein Team führen, operative Verantwortung übernehmen und einen Lieferdienst wirtschaftlich betreiben möchten. Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium wird in den aktuellen Franchiseinformationen als Qualifikation genannt; praktische Erfahrung in Gastronomie, Organisation und Mitarbeiterführung kann den Einstieg erleichtern. Im Vergleich zu einem großen Full-Service-Restaurant ist das Geschäftsmodell stärker auf Produktion, Bestellabwicklung und Zustellung ausgerichtet. Die tatsächliche Investition hängt vom Standort, dem erforderlichen Umbau und der jeweiligen Übernahme- oder Neueröffnungsvariante ab.

FAQ
Wie viel kostet es, einen CALL A PIZZA Store zu eröffnen?
Die öffentlich zugänglichen Franchiseangaben nennen eine Gesamtinvestition von etwa 230.000 bis 300.000 Euro und eine einmalige Einstiegsgebühr von 20.000 Euro. Als Eigenkapital werden auf der aktuellen FranchiseCHECK-Seite rund 40.000 Euro angegeben. Die konkreten Kosten hängen vom Standort, dem Zustand der Räumlichkeiten, der Küchenausstattung und dem jeweiligen Übernahmemodell ab.
Bei der Finanzierung sollten neben der Einrichtung und Ausstattung auch Umbauarbeiten, Warenbestand, Personal, Marketing und Liquiditätsreserven berücksichtigt werden. Gerade in den ersten Monaten können laufende Ausgaben anfallen, bevor der Betrieb einen stabilen Kundenstamm aufgebaut hat.
Vor Vertragsabschluss empfiehlt es sich, eine aktuelle Investitionsaufstellung vom Franchisegeber anzufordern. Dabei sollte klar zwischen einmaligen Gründungskosten, laufenden Gebühren und zusätzlichem Betriebskapital unterschieden werden.
Welche finanziellen Voraussetzungen muss ich erfüllen?
CALL A PIZZA nennt aktuell ein erforderliches Eigenkapital von etwa 40.000 Euro. Ältere oder alternative Franchiseverzeichnisse nennen niedrigere Beträge. Deshalb sollte die konkrete Mindestanforderung direkt mit dem Franchisegeber abgestimmt werden.
Neben dem Eigenkapital benötigen Interessenten einen tragfähigen Finanzierungsplan. Je nach Gesamtinvestition wird ein erheblicher Teil des Kapitalbedarfs über Fremdfinanzierung gedeckt. Banken werden insbesondere die persönliche Bonität, vorhandene Sicherheiten, den Businessplan und die erwartete Zahlungsfähigkeit prüfen.
Auch unternehmerische Eignung ist relevant. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium wird in den aktuellen Franchiseinformationen genannt; außerdem sind Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent und die Fähigkeit zur Mitarbeiterführung wichtige Voraussetzungen.
Welche laufenden Franchise- und Marketinggebühren fallen an?
Die veröffentlichte laufende Lizenzgebühr beträgt 5 % vom Umsatz. Zusätzlich nennt das FranchisePORTAL einen Marketingbeitrag von 1 % des Nettoumsatzes. Beide Positionen müssen bei der Berechnung des monatlichen Deckungsbeitrags berücksichtigt werden.
Die Gebühren fallen neben den eigentlichen Betriebskosten an. Dazu gehören insbesondere Wareneinsatz, Personalkosten, Miete, Strom, Verpackung, Versicherungen, Lieferkosten und gegebenenfalls Finanzierungskosten. Bei einem Lieferdienst ist außerdem wichtig, die Kosten der Bestellabwicklung und der Zustellung realistisch zu kalkulieren.
Interessenten sollten sich die aktuelle Gebührenstruktur schriftlich bestätigen lassen. Dabei sollte geklärt werden, welche Umsatzbasis für die jeweilige Gebühr gilt, ob zusätzliche Werbeumlagen anfallen und ob für bestimmte Leistungen weitere Kosten entstehen.
Welchen Jahresumsatz kann ein CALL A PIZZA Store erzielen?
Das FranchisePORTAL nennt einen durchschnittlichen Partnerumsatz von 300.000 bis 400.000 Euro pro Jahr. Diese Spanne bietet einen ersten Anhaltspunkt für die Planung, ist aber keine Garantie für den Umsatz eines neuen Betriebs.
Der tatsächliche Umsatz hängt unter anderem von der Einwohnerzahl und Struktur des Liefergebiets, der lokalen Konkurrenz, der Bestellhäufigkeit, den Öffnungszeiten, der Qualität des Services und der Bekanntheit des Standorts ab. Ebenso wichtig ist, wie gut der Store Personal, Einkauf, Produktionsabläufe und Lieferzeiten organisiert.
Umsatz ist nicht mit Gewinn gleichzusetzen. Nach Abzug von Wareneinsatz, Personal, Miete, Lizenz- und Marketinggebühren, Fahrzeug- oder Lieferkosten und sonstigen Ausgaben bleibt erst das operative Ergebnis. Vor der Gründung sollten deshalb möglichst reale Vergleichszahlen bestehender Partner eingeholt und in einem konservativen Businessplan verarbeitet werden.
Welche Unterstützung erhalten Franchisepartner von CALL A PIZZA?
CALL A PIZZA bietet nach eigenen Franchiseinformationen Unterstützung bei der Standortanalyse, Finanzierungsplanung, Einrichtung des Stores, Schulung und Vermarktung. Zum System gehören außerdem zentraler Einkauf, ein Kassensystem, digitale Schulungsmaterialien und regelmäßige Treffen mit anderen Franchisepartnern.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Auswahl eines geeigneten Liefergebiets. Dabei spielen Einwohnerzahl, Altersstruktur, Wettbewerb und die Möglichkeit kurzer Lieferzeiten eine wichtige Rolle. Das System unterstützt zudem bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und bei der Vorbereitung des operativen Geschäfts.
Der Franchisevertrag entbindet den Partner jedoch nicht von der Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg des Stores. Der Betreiber muss ein zuverlässiges Team aufbauen, Qualität und Hygiene sichern, Lieferzeiten einhalten und Kosten laufend kontrollieren. Vor der Unterzeichnung sollten daher die konkreten Leistungen des Franchisegebers, die Vertragslaufzeit, Verlängerungsoptionen und das Gebietsschutzmodell geprüft werden.