Vom Einzelstandort zum globalen Verbund
Das Reisebüro-Franchisesystem Lufthansa City Center (LCC) feiert 2026 sein 35-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1991 mit einem ersten Standort in Dresden hat sich das Unternehmen zu einem internationalen Netzwerk entwickelt. Nach eigenen Angaben gehören heute rund 600 Reisebüros in 110 Ländern zum Verbund.
Franchise-Struktur als Erfolgsmodell
LCC basiert auf einem Franchise-Modell, das selbstständige Reisebüros unter einer gemeinsamen Marke vereint. Die Partner profitieren von zentralen Strukturen, agieren jedoch unternehmerisch eigenständig in ihren jeweiligen Märkten. Seit dem Jahr 2000 ist das Netzwerk wirtschaftlich unabhängig und wird von den angeschlossenen Partnerbüros getragen. Der Markenname Lufthansa City Center wird weiterhin über einen langfristigen Vertrag mit der Lufthansa-Gruppe genutzt.
Ursprung in Lufthansa-Stadtbüros
Seinen Ursprung hat das Netzwerk in den ehemaligen Lufthansa-Stadtbüros der frühen 1990er-Jahre. Bereits kurz nach der Gründung begann die internationale Expansion: 1992 wurde ein Reisebüro in Tallinn als erster Standort außerhalb Deutschlands Teil des Netzwerks. In den Folgejahren entwickelte sich LCC zu einem globalen Franchise-Netzwerk.
Wachstum im Geschäftsreisemarkt
Ein zentraler Fokus liegt heute auf dem Geschäftsreisebereich. Hier will LCC in Deutschland im Jubiläumsjahr 2026 erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro überschreiten. Insgesamt erzielten die Partnerbüros im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 7,6 Milliarden Euro.
Ausbau von Spezialisierung und Digitalisierung
In den vergangenen Jahren hat das Netzwerk seine Aktivitäten insbesondere im Business-Travel-Segment ausgebaut und verstärkt auf Spezialisierungen sowie digitale Vertriebsstrukturen gesetzt. Heute verbindet LCC Reisebüros auf mehreren Kontinenten, die gemeinsam unter einer starken Marke auftreten und gleichzeitig ihre unternehmerische Freiheit behalten.






